3 Tote bei Explosion einer Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg in Göttingen

Bei den Vorbereitungen zur Entschärfung eines Blindgängers einer Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg kam es am Dienstagabend in Göttingen zu einem folgenschweren Unfall. Während der Vorbereitungsarbeiten explodierte die Bombe und riss drei Mitglieder des Kampfmitteltäumdienstes in den Tod. Zum Zeitpunkt des Unglücks war das Gebiet noch nicht komplett evakuiert.

Die eigentliche Entschärfung war für 22:30 Uhr geplant. Zum Zeitpunkt des Unglücks gegen 21:30 Uhr liefen noch die Vorbereitungen. 13 Spezialisten waren an der Entschärfung beteiligt, die Polizei war noch dabei umliegende Wohnungen und Häuser zu räumen. 7000 Personen mussten aus Sicherheitsgründen für die Entschärfung der 500 kg schweren Bombe evakuiert werden.

Bis zum Unglück mitten in der Innenstadt von Göttingen verlief alles nach Plan. Die Spezialisten waren mit dem Fortgang der Arbeiten zufrieden. Einige Tage zuvor hatten sie in unmittelbarer Umgebung bereits eine identische Bombe problemlos entschärft.

Warum es zur Detonation kam und um wen es sich bei den drei Opfern und den zwei Schwerverletzten handelt ist zum Zeitpunkt noch nicht bekannt gegeben worden. Die großflächige Absperrung des Gebiets sowie die Sperrung des in der Nähe liegenden Bahnhofs wurden kurz vor Mitternacht wieder aufgehoben. Die Anwohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.


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