Meine Kolumne: Die Lange Nacht der Museen ist einfach geil

Cap San Diego © F. Rasch
An dieser Stelle möchte ich in „Meiner Kolumne“ etwas positives los werden: Danke an die Veranstalter und Organisatoren für die „Langen Nacht der Museen“. Diese jährliche Museumstour durch Hamburg ist großartig und unbedingt weiter zu empfehlen.

In den vergangenen Jahren ärgerte ich mich fast jährlich darüber, dass ich häufig erst zu spät von der „Langen Nacht der Museen“ hörte. Doch diesmal hat es geklappt, ich markierte mir den 28. April 2012 ganz dick im Kalender um die Veranstaltung nicht zu verpassen – mit Erfolg. Und ich muss sagen ich bin nachhaltig beeindruckt.

Wir begannen unsere Museumstour am Samstagabend beim „Museum für Hamburgische Geschichte“ und holten uns vor Ort die Karte für die „Lange Nacht der Museen 2012“. Nachdem wir einen Großteil der Ausstellung gesehen hatten und viele interessante Dinge aus der Hamburger Geschichte sahen ging unsere Tour weiter.

Mit dem Fahrrad machten wir uns vom Holstenwall auf den Weg ins „Sankt Pauli Museum“ in der Davidsstraße. Das kleine, aber sehr informative Museum auf dem Kiez war aufgrund der „Langen Nacht der Museen“ sehr voll – fast schon zu voll. Dennoch bekam man interessante Einblicke in die Welt der Prostitution und des Stadtteils St. Pauli und seinen Söhnen wie Hans Albers oder Jan Fedder.

Sonderausstellung Flut 1962
Von der Davidsstraße ging es zum Hafen. Dort besuchten wir die Museumsschiffe „Rickmer Rickmers“ und „Cap San Diego“. Auf den beiden Schiffen gab es viel zu sehen. Nachdem wir die vier Museumsstationen hinter uns hatten, blieb keine Zeit für weitere Museen.

Und das Beste ist, dass man am Folgetag die Chance hat die Tour fortzusetzen. Leider ist mir der Hinweis auf dem Ticket „Gültig auch am 29. April 2012 innerhalb der regulären Öffnungszeiten“ erst am späten Sonntagmittag aufgefallen, weshalb nicht mehr viel Zeit blieb. Trotzdem habe ich mich rasch auf den Weg gemacht um weitere Museen zu besuchen.

Die HSV-Schatzkammer
Am Sonntag führte meine Museumstour nach Stellingen zur Imtech Arena. Dort angekommen ging es dann in das „HSV-Museum“, wo es sehr viel zu sehen gibt. Interessante Dinge wie die Meisterschale, oder Erinnerungen aus der über 125-jährigen HSV-Geschichte.

Von Stellingen ging es erneut zum Hamburger Hafen. Ein Museum das ich schon lange sehen wollte ist das „Internationale Maritime Museum Hamburg“. Und schon von außen ist das Gebäude in der Koreastraße sehenswert. Aber das was einen im Gebäude geboten wird ist beeindruckend: Alles rund um die Schifffahrt, Piraten, Schiffsbau, Dienst auf Schiffen, Marine, Tiefseeforschung u.v.m. Das Museum hat neun Decks. In der Kürze der Zeit schaffte ich leider nur fünf Bereiche.

Maritimes Museum Hamburg
Auch wenn ich nur geschafft habe sechs der teilnehmenden 38 Museen zu sehen war die „Lange Nacht der Museen 2012“ ein tolles Erlebnis das ich im nächsten Jahr wiederholen werde. Aus diesem Grund DANKE an die Organisatoren und Veranstalter die diese Veranstaltung ermöglicht haben. (fr)


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