Experten warnen davor die gesundheitlichen Folgen der Ölkatastrophe zu unterschätzen

US-Gesundheitsexperten haben an Mediziner im Golf von Mexiko appelliert, dass sie die gesundheitlichen Kurz- und Langzeitschäden als Folgen der bislang schwersten Ölkatastrophe nicht aus den Augen verlieren dürften.

Die Ölkatastrophe der Ölplattform Deepwater Horizon sei bereits intensiv hinsichtlich ihrer ökologischen Auswirkungen diskutiert worden. Jedoch bemängelten die Experten der Universität von Kalifornien, dass dabei Fragen zu gesundheitlichen Schäden in den Hintergrund gelangten. Vorherige Ölverschmutzungen hätten gezeigt, dass der Kontakt mit Öl und Chemikalien die Lungen, Nieren und Leber nachhaltig schädigen können.

Auch die mentale Belastung sei dabei nach Äußerungen der Experten nicht zu unterschätzen. Angstgefühle, Depressionen und posttraumatischer Stress könnten ebenfalls den menschlichen Organismus langfristig negativ beeinflussen.

Newsquelle: dts Nachrichtenagentur
Bild: Ölsperren vor der Küste von Louisiana (Foto: BP p.l.c., über dts Nachrichtenagentur)


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