Boss der Flensburger Hells Angels muss vor Gericht

Foto © michael hirschka / PIXELIODer Präsident der Motorradgang "Hells Angels" aus Flensburg muss sich wegen versuchtem Totschlag vor Gericht verantworten. Im September 2009 soll er ein Mitglied der verfeindeten Rockergang "Bandidos" von der Autobahn abgedrängt haben.

Der Vorfall ereignete sich auf der Autobahn A7. Der Angeklagte soll mit seinem Auto ein Motorrad von einem Bandidos Mitglied mehrfach gerammt und von der Straße abgedrängt haben. Das Motorrad kam dabei zu Fall, der Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt.

Der 36-jährige sitzt seit Januar in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft wird er wegen versuchtem Totschlag, gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und Fahrerflucht angeklagt.

Ein Termin für das Verfahren ist noch nicht angesetzt. Der Staatsanwalt begründet seine Anklage mit "umfangreichen kriminalistischen Ermittlungsergebnissen" bei denen das Auto des Angeklagten eindeutig als Unfallfahrzeug ermittelt werden konnte.

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