Rücktritt würde Duisburger OB Sauerland teuer zu stehen kommen

Duisburg mayor Adolf Sauerland (R) and Love Parade 2010 organizer Rainer Schaller attend a news conference in the town hall of the western German city of Duisburg July 25, 2010. At least 21 people were killed and some 80 people were seriously injured in a stampede at the Love Parade techno music festival in the western German city on Saturday, after overcrowding at an entrance gate sparked a stampede, police said. REUTERS/Wolfgang Rattay  (GERMANY - Tags: DISASTER)Ein Rücktritt würde den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) nach dem Drama bei der Loveparade mit 21 Toten teuer zu stehen kommen. Das Landesbeamtengesetz sieht einen Rücktritt aus politischen Gründen nicht vor. Sauerland müsste einen Antrag auf Entlassung stellen. Wer das aber tut, "verliert sämtliche Ansprüche auf Dienstbezüge und Versorgung", erklärte Heinz Wirz, Justiziar des nordrhein-westfälischen Steuerzahlerbundes, gegenüber der "Neuen Presse" (Freitagausgabe).

Verloren wären damit auch die Pensionsansprüche, die sich Sauerland vor der Wahl 2004 in langen Jahren als Oberstudienrat im benachbarten Krefeld erworben hat. "Das ist knallhart", so Wirz. Der dann Ex-Beamte würde lediglich in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert.

Duisburgs OB verdiene als B10-Beamter ein Grundgehalt von 10.582,30 Euro (plus Zulagen). Für 2009 gab er zusätzliche Nebeneinkünfte von 16.100 Euro im Jahr an. Pensionsansprüche blieben Sauerland nur erhalten, wenn er seine 2014 endende Amtszeit abschließen oder vorher abgewählt würde, schreibt die Zeitung weiter.

Newsquelle: dts Nachrichtenagentur


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